Saturday, August 27, 2011


Viele glauben, dass positives Denken zu einem gesünderen & glücklicherem Leben führen würde. als Kind bekommt man oft gesagt, dass man lächeln und ein fröhliches Gesicht aufsetzen soll. wenn man erwachsen ist, soll man die Dinge immer positiv sehen, das Beste aus seinem Leben machen und die Gläser immer halbvoll betrachten. manchmal steht die Realität, fröhlich zu sein, uns im weg. wenn die Gesundheit versagt oder der Freund einen betrügt oder gute Freunde einen enttäuschen. in solchen Momenten möchte man einfach nur ehrlich sein, seine Maske ablegen und dazu stehen, dass man ängstlich oder unglücklich ist. fragt man Menschen, was sie sich vom leben erhoffen, lautet die Antwort meistens: glücklich werden! aber vielleicht hält uns genau diese Erwartungshaltung, dieser Wunsch glücklich zu werden, davon ab, es jemals zu werden. je mehr wir uns bemühen und je größer der Wunsch nach Glückseeligkeit wird, desto verwirrter sind wir am Ende, bis wir uns irgendwann gar nicht mehr wieder erkennen. und trotzdem lächeln wir einfach weiter, versuchen auf Teufel komm raus, glücklich zu werden. bis es uns schlagartig klar wird, dass die Lösung die ganze Zeit vor uns lag. Freunde und Vertrautes macht uns glücklich, nicht der Traum vom Glück!