Viele glauben, dass positives Denken zu einem gesünderen
& glücklicherem Leben führen würde. als Kind bekommt man oft gesagt, dass man
lächeln und ein fröhliches Gesicht aufsetzen soll. wenn man erwachsen ist, soll
man die Dinge immer positiv sehen, das Beste aus seinem Leben machen und die Gläser
immer halbvoll betrachten. manchmal steht die Realität, fröhlich zu sein, uns
im weg. wenn die Gesundheit versagt oder der Freund einen betrügt oder gute Freunde
einen enttäuschen. in solchen Momenten möchte man einfach nur ehrlich sein,
seine Maske ablegen und dazu stehen, dass man ängstlich oder unglücklich ist.
fragt man Menschen, was sie sich vom leben erhoffen, lautet die Antwort
meistens: glücklich werden! aber vielleicht hält uns genau diese Erwartungshaltung,
dieser Wunsch glücklich zu werden, davon ab, es jemals zu werden. je mehr wir
uns bemühen und je größer der Wunsch nach Glückseeligkeit wird, desto
verwirrter sind wir am Ende, bis wir uns irgendwann gar nicht mehr wieder
erkennen. und trotzdem lächeln wir einfach weiter, versuchen auf Teufel komm
raus, glücklich zu werden. bis es uns schlagartig klar wird, dass die Lösung
die ganze Zeit vor uns lag. Freunde und Vertrautes macht uns glücklich, nicht
der Traum vom Glück!
